ᐅ Kaffeeland Kolumbien - von hier kommt der beste Kaffee

Kaffeeland Kolumbien

Kolumbien – Das Zuhause der weltbekannten Arabica-Bohne

Kolumbien zählt zu den bedeutendsten Kaffee-Anbauländern der Welt und ist bekannt dafür, Kaffeebohnen höchster Qualität zu liefern. Doch was macht kolumbianischen Kaffee so unverwechselbar und einzigartig? Wir klären in dem folgenden Artikel über die Besonderheiten der kleinen Bohne auf und warum man in Kolumbien auch vom sogenannten „Kaffeedreieck“ spricht.

 
Egal ob Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiatto – Kaffee ist mittlerweile zum Kultgetränk unserer heutigen Gesellschaft aufgestiegen und besticht schon allein durch seinen anregenden Duft.

Kolumbianischer Kaffee blickt auf eine lange Tradition zurück

Kaffeesack aus KolumbienKolumbien gilt als eines der traditionsreichsten Länder für den Kaffeeanbau und beschäftigt schätzungsweise rund 500.000 Menschen im Bereich Kaffeeanbau und -ernte. Rund 2,7 Millionen Kaffeesträucher gedeihen auf zirka 150.000 Kaffeeplantagen, welche hauptsächlich in den Bergketten Kolumbiens angesiedelt sind. Zugleich ist Kolumbien der weltgrößte Produzent der allseits beliebten Arabica-Bohnen und zählt neben Brasilien zu den wichtigsten Kaffeeexporteuren überhaupt. Dank seiner makellosen Qualität und seinem unverkennbaren Aroma, wird kolumbianischer Kaffee als einer der besten der Welt gehandelt und findet demnach rund um den Globus großen Anklang. Während Deutschland, Frankreich und die USA den Großteil kolumbianischen Kaffees importieren, zählen auch Belgien, Spanien, Japan, Schweiz, Niederlande und Großbritannien zu essenziellen Abnehmern der kraftvollen Bohne. Doch nicht nur in der Gegenwart nimmt kolumbianischer Kaffee eine wichtige Rolle ein – vielmehr blickt das Land auf eine lange Kaffeetradition zurück. So brachte ein katholischer Geistlicher im Jahre 1808 die Kaffeepflanze von den französischen Antillen über Venezuela nach Kolumbien und prägte damit maßgeblich die Geschichte des Kaffees.

Ein optimales Klima für die anspruchsvolle Kaffeepflanze

Vielfältige Klimazonen, besonders nährstoffreiche Bodentypen und geringe Temperaturschwankungen bilden die ideale Basis für den Kaffeeanbau in Kolumbien und verleihen jeder Bohne ein einzigartiges Aroma. Im Gegensatz zu Brasilien sind in Kolumbien zudem weit weniger Kälteeinbrüche zu verzeichnen, sodass die Ernte ganzjährig vor Schäden geschützt ist. Je nach Anbauregion und individueller Wachstumsbedingungen erhält die kolumbianische Kaffeebohne sein einzigartiges und unverkennbares Geschmacksprofil. So verfügen die rund Zweiunddreißig Departemente, in denen zahlreiche Kaffeearten gedeihen, über mitunter nährstoffreiche Lavaböden sowie dichte Waldgärten, die die Kaffeepflanze vor zu starker Hitze und kräftigen Winden schützen. Während zirka siebzig Prozent der kolumbianischen Kaffeepflanzen auf modernen Plantagen angelegt sind, werden die restlichen Kaffeesträucher zumeist in kleinen Familienbetrieben gezüchtet. Vor allem die Bergketten des Landes gestalten sich aufgrund ihrer Höhenlage von rund 2.300 Metern als wahres Paradies für den anspruchsvollen Arabica-Kaffee, der als bekannter Hochlandkaffee gilt.

Das Kaffeedreieck – Kaffee in Reinkultur

Eine typische kolumbianische Kaffeekulturlandschaft ist vor allem im Zentrum des Landes, dem sogenannten „Kaffeedreieck“, zu finden. Hierzu zählen die die Departements Risaralda, Quindio und Caldas, welche in Höhenlagen zwischen 1000 und 2000 Metern optimale Wachstumsbedingungen für die Kaffeepflanze bieten und hunderte von Plantagen beherbergen. Insbesondere das Departement Risaralda offeriert mit seiner nährstoffreichen Vulkanerde die Grundlage für eine ideale Entwicklung der anspruchsvollen Kaffeepflanze. Auch das überschaubare Department Quindios ist dank seines milden Frühlingsklimas wie gemacht für die Landwirtschaft und wird vor allem für den Anbau vielfältiger Erzeugnisse genutzt. Doch nicht nur die Kultivierung des Arabica-Kaffes gelingt hier perfekt, auch die Flora und Fauna zeigt faszinierend starke Ausprägungen.

Jede einzelne Bohne ist handverlesen

Eine weitere Besonderheit kolumbianischen Kaffees besteht in der Tatsache, dass dieser zweimal im Jahr geerntet wird. Erstreckt sich die Haupterntezeit auf die Monate September bis Dezember, wird von März bis Juni ein weiteres Mal nachgeerntet und nachgereifte Kaffeekirschen von den Zweigen gepflückt. Im Vergleich zu Brasilien wird in Kolumbien meist auf den Gebrauch von Maschinen während der Ernte verzichtet und die einzelnen Kaffeekirschen werden mit viel Sorgfalt per Hand ausgelesen. Dieser Mehraufwand stellt eine gleichbleibende Qualität des Ernteguts sicher und gewährleistet, dass der spätere Kaffee ein besonders vollmundiges Aroma erhält. 

Die Ausgewogenheit der Arabica-Bohne

Kolumbianischer Kaffee gilt als besonders weich, samt und ist zumeist sehr ausgewogen im Geschmack. Aufgrund der Fülle süßlicher Nussaromen harmoniert kolumbianischer Kaffee perfekt im Zusammenspiel mit schokoladigen Nuancen, wie beispielsweise Kakao. Grundsätzlich wird kolumbianischer Arabica-Kaffee in drei Qualitätstypen unterteilt, welche gerne in den gängigen Geschäften angeboten werden. So weist der großbohnige Supremo Kaffee ein mittelkräftiges Aroma auf, welches durch eine leicht fruchtige Note dominiert wird. Während der Excelso Kaffee eher samtig im Geschmack ist und durch eine optimale Geschmacksfülle besticht, entspricht UGQ, was für „Usual Good Quality“ steht, der Durchschnittsqualität im Geschmack.

Fazit: Kolumbien: Hier hat Qualitätskaffee seinen Ursprung

Kolumbien ist nicht ohne Grund zum größten Produzenten der weltweit beliebten Arabica-Bohnen aufgestiegen und zählt als das Ursprungsland für hochwertigen Qualitätskaffee. Kolumbianischer Kaffee ist zwar nicht außergewöhnlich stark in seiner Ausprägung, besticht aber durch eine besonders ausgewogene Geschmackskomposition. Sollte Sie einmal die Lust auf kolumbianischen Arabica-Kaffee antreiben, denken Sie immer daran, dass die besten Bohnen in Kolumbien ihren Ursprung haben.

Kaffeeland Kolumbien
5 (100%) 6 votes