ᐅ Espressomaschinen Test 2018 - Siebträgermaschinen Preisvergleich

Die besten Espressomaschinen im Test

Der beste Espressomaschinen Test den wir gefunden haben

Optik
Empfehlung
Gastroback 42636 Espressomaschine
Espressomaschine Rancilio Silvia
Preis / Leistung
Lelit PL42EMI Kaffee- / Espressomaschine mit...
Vibiemme Domobar - inox
Bestseller
DeLonghi Dedica EC 685.M Espresso Siebträgermaschine |...
Bewertungen bei
Kaffeequalität
sehr gut
gut
sehr gut
gut
gut
Wartezeit bis 1. Espresso
ca. 5 Minuten
ca. 7 Minuten
ca. 7 Minuten
ca. 10 Minuten
ca. 2 Minuten
Pumpendruck
15 bar
15 bar
15 bar
15 bar
15 bar
Leistung
1.800 Watt
1.100 Watt
1.100 Watt
1.300 Watt
1.350 Watt
Größe Wassertank
2,5 l
2,5 l
2,5 l
1,5 l
1 l
Spülprogramm
Tassenablage beheizt
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989,96 EUR
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Espressomaschinen – Das Wichtigste in Kürze

Bei einer Espressomaschine gibt es einen druckdichten Behälter in dem Wasser erhitzt wird. Der frisch gemahlene Kaffee wird mit einem Stampfer in den Metallfilter (Siebträger) gefüllt und festgedrückt. Dann wird der Kaffee mit mind. 9 bar in die Tasse gepresst.
Der pro Kopf Verbrauch von Rohkaffee liegt etwas über 6 kg jährlich in Deutschland. Wer gern Kaffee genießt, der sollte sich nur die besten Bohnen aus einer Spitzen-Espressomaschine gönnen.
In unserem Vergleich zeigen wir die besten Siebträgermaschinen. Mit denen bekommen Sie den Kaffeegenuss direkt zu sich nach Hause.

 

Espressomaschinen Test bei Stiftung Warentest


Der Espressomaschinen Test bei den Experten des Verbraucherportals Test.de (kostenpflichtig hier nachlesbar: https://www.test.de/Kaffeevollautomaten-im-Test-4635644-5091261/, fand mit Kaffeevollautomaten und mit Siebträgermaschinen statt und zwar in 12/2016.

Der Rat der Experten: Alle Vollautomaten im Test sind empfehlenswert. Sie haben aber Stärken und Schwächen. Am besten schneiden Melitta Caffeo Varianza CSP (GUT 1,9), sowie die teuerste im Test, Jura E8 Platin (GUT 1,9) ab. Melitta besticht durch sehr guten Espresso. Knapp hinter den Besten landen De´Longhi ECAM 23.466.S (GUT 2,0), Siemens EQ6 (GUT 2,0) sowie die preiswerteste Jura: die E6 Platin. Anders als die teure Schwester bietet sie keinen Latte Macchiato.

Zur besten Siebträgermaschine wurde die De´Longhi EC 680 (GUT 2,1) gewählt. Sie brüht guten Espresso der sich leicht zubereiten lässt. Knapp dahinter landet Krups XP3440 (GUT 2,1). Den größten Komfort bietet die Gastroback Advanced Pro GS 42612S (GUT 2,4) mit eingebauter Mühle. Silvercrest SEM 1000 B3 von Lidl ist preiswert günstig und wird als Aktionsware verkauft. (Quelle: teils Zitate aus test.de).

Wir vermuten, dass der säuerliche und bittere Geschmack durch den verwendeten Kaffee, bzw. Kaffeebohnen kommen muss. Man verwendete dort Illy Kaffeebohnen. Wir haben bei dieser Maschine den Test mit dieser Bohne HAPPY COFFEE Bio Espresso , durchgeführt und konnten das Ergebnis von Test.de nicht nachvollziehen.

Auch wir haben uns einzelne Maschinen davon angesehen und sind nicht immer ganz der gleichen Meinung wie die Experten von Stiftung Warentest. Dort beschreibt man die voreingestellte Variante eines kleinen Espresso (20 Milliliter) bei der Gastroback Advanced Pro GS 42612S, als: Zitat: Er schmeckt intensiver, säuerlicher, bitterer und verbrannter als bei den anderen.

Die Verbraucherschützer testeten 10 Kaffeevollautomaten und 5 Siebträgermaschinen. Das Gesamtergebnis der Bewertung setzte sich aus folgenden Faktoren zusammen: 

  • Sensorische Beurteilung: 35%
  • Technische Prüfung: 25%
  • Handhabung: 20%
  • Sicherheit: 5%
  • Umwelteigenschaften: 10%
  • Schadstoffe: 5%

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Espresso in Glas

Espresso mit der Espresso-Funktion eines Kaffeevollautomaten

Eine Espressomaschine benötigt für die Zubereitung eines Espresso vor allem Espressobohnen beziehungsweise Kaffeebohnen, heißes Wasser sowie einen bestimmten Druck. Um Espresso zuzubereiten, wird in der Maschine das Wasser in einem Kessel mithilfe von Elektrizität oder Gas auf knapp unter 100 °C erhitzt. Das heiße Wasser wird anschließend mit ungefähr 9 bar Druck durch fein gemahlenes Espressopulver gepresst. Die Espressomaschine verfügt entweder über einen Hebel oder besitzt eine elektrische Pumpe, um den Druck zu erzeugen. Damit der Espresso nicht zu mild wird, ist es notwendig, das Wasser in der sogenannten Brühkammer ganz regelmäßig durch das Espressopulver zu leiten. Aus diesem Grund darf das Pulver nicht zu locker sein und wird mit einem Kaffeestampfer oder Espressostampfer, den Experten auch als Tamper bezeichnen, vor dem Brühvorgang leicht zusammengepresst.

Welche Arten von Espressomaschinen gibt es?

Der Markt für Espressomaschinen ist vielfältig und umfasst neben der klassischen Espressokanne (Espressokocher) auch Handhebelmaschinen, Handpresso-Maschinen, Pad- und Kapselmaschinen, Espresso-Vollautomaten sowie Siebträgermaschinen. Jede Art von Maschine hat Vor- und Nachteile, die sich aus Bauart, Funktionsweise oder Zubereitungsmethode ergeben.

Die einfachste und von vielen Kaffeeliebhabern genutzte Maschine ist die Espressokanne beziehungsweise der Espressokocher. Er besteht aus einem Wasserbehälter mit Ventil, einem Siebaufsatz für das Kaffeepuver sowie den Auffangbehälter mit einem Überlauf für den fertigen Espresso. Bei diesen Geräten brauchen Sie lediglich gemahlenes Kaffeepulver in das Sieb einfüllen, welches über dem Wasserbehälter den Sie bis zur angegebenen Markierung mit Wasser füllen, eingesetzt wird. Anschließend brauchen Sie Ober- und Unterteil der Espressokanne nur noch fest verschrauben und auf den Herd stellen. Das Wasser erhitzt sich, steigt durch den entstehenden Überdruck nach oben, wird durch das Pulver gedrückt und läuft schließlich in den Auffangbehälter. Klingt einfach, ist einfach und bereitet einen sehr guten Espresso zu.

Bei Handhebelmaschinen kann der Espresso ganz ohne Hilfe von Elektrik zubereitet werden. Dazu dient ein Hebel, der zwischen Ruheposition (oben) und Arbeitsposition (unten) hin- und herbewegt wird. Dieser sorgt entweder für den Druckaufbau durch die Kraft des Barista oder dafür, dass eine starke Feder gespannt wird, die dann einen Teil der Arbeit übernimmt, die sonst der Barista hätte. An der Maschine befindet sich ein Wasserkessel, aus dem Wasser in die Brühgruppe fließt, sobald Sie den Handhebel nach oben drücken. Das Kaffeepulver befindet sich in einem Siebträger, durch den das Wasser gepresst wird, wodurch es zur Extraktion des Espresso kommt. Mit einiger Übung kommen Sie schnell zu einem konstant guten Espresso. Ein Nachteil dieser Maschinen liegt darin, dass sie nicht für einen langen Einsatz geeignet sind. Der Wassertank lässt sich bei laufender Maschine nicht nachfüllen und ab und zu überhitzt die Maschine, weil es keine Möglichkeit gibt, für Druckabbau zu sorgen.

Was ist eine Handpresso Maschine?

Für alle, die auch unterwegs nicht auf ihren Espresso verzichten wollen, haben verschiedene Hersteller die Handpresso-Maschinen erfunden. Sie funktionieren ebenfalls meistens ohne Strom. Ihr Erscheinungsbild erinnert an eine Luftpumpe. Damit das Gerät erstklassigen Espresso zubereiten kann, benötigen Sie neben heißem Wasser und Kaffeepulver (oder speziellen Kaffeepads noch 16 bar Druck. Die Maschine kann diesen herstellen, da sie wie ein Kompressor arbeitet. Manche Modelle müssen an eine Stromquelle angeschlossen werden, um den hohen Druck zu erzeugen. Danach werden circa 50 ml heißes Wasser in die Presskammer gefüllt. Der gemahlene Kaffee wird in die Brühkammer gefüllt und diese anschließend fest verschlossen. Ist das Wasser heiß und der Druck entsprechend hoch, brauchen Sie die Handpresso-Maschine nur noch mit dem Auslass über eine Tasse halten und die Bezugstaste drücken. Dann quillt das Kaffeepulver durch das Wasser etwas auf, das Wasser läuft hindurch und der Espresso läuft in die Tasse und entwickelt eine helle Crema. Der Espresso schmeckt noch besser, wenn mit vorgewärmter Maschine und Tasse gearbeitet wird.

Immer beliebter werden Kapsel- oder Padmaschinen, denn sie sind kompakt, passen auch in kleine Küchen und es gibt von jedem Hersteller ganz spezielle Pads oder Kapseln, die nur für die jeweilige Maschine passen. Diese Maschinen funktionieren wie ein Vollautomat, denn sie sind mit einem Wassertank, einer Brühkammer für die Pads oder Kapseln sowie einer Vorrichtung für den richtigen Druck von etwa 16 bar ausgestattet. Sie brauchen die Maschine nur einschalten, die Kapsel oder den Pad einlegen und auf den Startknopf drücken. Sobald das Wasser heiß ist, presst die Maschine es durch das Kaffeepulver und der Espresso läuft in die vorher untergestellte Tasse. Ein Nachteil ist, dass Sie sich mit dem Kauf einer bestimmten Maschine bereits für die Kaffeesorte entschieden haben, da es meist nur einen Anbieter gibt und Sie keine Pads oder Kapseln anderer Hersteller verwenden können.

Der Espresso Vollautomat

Der Espresso-Vollautomat, meist auch als Kaffee-Vollautomat bezeichnet, ist sozusagen das umfassendste Gerät, dass Ihnen für die Zubereitung von Espresso beziehungsweise Cappuccino, Milchkaffee oder Latte Macchiato zur Verfügung steht. Espresso-Vollautomaten verfügen über einen Wassertank mit einem Volumen von bis zu 2 Litern, einen Behälter für bis zu 300 g Kaffeebohnen, ein Mahlwerk sowie eine Brühgruppe. Manche Maschinen besitzen einen zusätzlichen Behälter für bereits gemahlenen Kaffee. Der für Espresso ideale Druck von etwa 9 bar wird ebenfalls durch die Maschine selbst erzeugt. Nach Ihrer Getränkewahl wird zunächst die entsprechende Menge Kaffee gemahlen (meist etwa 8 g Pulver) und in die Brühkammer geleitet, wo es leicht komprimiert wird. Anschließend wird das ungefähr 96 Grad heiße Wasser durch das Kaffeepulver gepresst und läuft in die Tasse. Haben Sie ein anderes Getränk als Espresso gewählt, wird die entsprechende Menge Milch in der optimalen Konsistenz hinzugefügt.

Viele Espresso-Liebhaber bezeichnen Siebträgermaschinen als die idealen Maschinen für die Zubereitung eines perfekten Espresso. Im Grunde ist die Funktionsweise dieser Maschinen gleich der von Vollautomaten. Der Unterschied besteht im etwas höheren Druck von 15 bar und darin, dass Sie selbst mithilfe einer externen Kaffeemühle die Kaffeebohnen mahlen und die Menge für eine Portion (5 bis 8 g) in den Siebträger füllen müssen. Viele Kaffeemühlen lassen sich auf die gewünschte Menge einstellen. Anschließend pressen Sie das Pulver mit einem sogenannten Tamper (Kaffee-Stempel) leicht in das Sieb. Hier ist ein bisschen Übung nötig, bis man den richtigen Druck findet. Anschließend spannen Sie den Siebträger fest in die Maschine und starten per Knopfdruck den Brühvorgang, bei dem dann das heiße Wasser durch das Sieb mit dem Pulver gepresst wird. Experten sagen, der Espresso ist gut gelungen, wenn er beim Fließen in die Tasse aussieht wie ein Mäuseschwanz, also einen dünnen Strahl bildet. Auf diese Weise entsteht auch die ideale, leicht marmorierte Crema.

Es gibt also viele verschiedene Maschinen, mit denen sich Espresso zubereiten lässt. Um das für Sie passende Gerät zu finden, sollten Sie unterschiedliche Espresso-Maschinen ausprobieren, auch um herauszufinden, bei welcher Maschine Sie am wenigsten Probleme haben, Handgriffe selbst auszuführen oder bestimmte Einstellungen (Druck, Mahlgrad, Kaffeemenge) selbst vorzunehmen.

Welche Kaffeemühle braucht man für fein gemahlene Bohnen?

Bei der Auswahl der Kaffeemühle können Sie zunächst zwischen Handmühlen und elektrisch betriebenen Geräten wählen. Viele Espressoliebhaber schwören auf eine gute Handmühle. Um die Bohnen für eine perfekte Zubereitung Ihres Espresso zu mahlen, sollte die verwendete Kaffeemühle ein möglichst hochwertiges Mahlwerk besitzen. Hier wird zwischen den folgenden Arten unterschieden:

  • Kegelmahlwerk (geringe Drehzahl, wenig Hitzeentwicklung beim Mahlvorgang, feines Pulver)
  • Scheibenmahlwerk (feines Pulver, hohe Drehzahl, Hitzeentwicklung, schlechteres Aroma)
  • Schlagmahlwerk (Funktionsweise eines Mixgerätes, schlechtes Ergebnis, da kein hochwertiges Pulver)

Die Mahlwerke von Kaffeemühlen sind heute entweder als Stahlmahlwerke oder als Keramikmahlwerke konzipiert. Beide Materialien werden als gleichwertig betrachtet und haben wenig Einfluss auf die Qualität des Kaffeepulvers.

Welche Technik bei Espressomaschinen ist die beste?

Prinzipiell werden ja für den eigentlichen Brühvorgang und für den Wasserdampf zum Erhitzen der Milch zwei unterschiedliche Temperaturen benötigt. Bei sogenannten Einkreismaschinen gibt es allerdings nur einen Kreislauf für beide Vorgänge, wodurch es zu nicht optimalen Ergebnissen bei der Zubereitung kommen kann. Im Gegensatz dazu verfügen Zweikreismaschinen über einen Boiler, der Heißwasser (für Tee) oder Dampf (zum Milchschäumen) mittels einer Dampf- und einer Wasserphase zur Verfügung stellt. Dies funktioniert mithilfe eines Wärmetauschers. Dualboilmaschinen hingegen besitzen zwei getrennte Boiler, sodass für den Brühvorgang und auch für das Heißwasser die jeweils optimalen Temperaturen eingestellt werden können. Möchten Sie mit Ihrer Espressomaschine ausschließlich Espresso kochen, dann sind beide Maschinenarten möglich. Sobald Sie allerdings auch Cappuccino, Milchkaffee oder Latte Macchiato zubereiten wollen, ist es sinnvoll, eine Zweikreismaschine zu kaufen, bei der es aber manchmal zu Überhitzungsproblemen kommen kann. Oder Sie erwerben eine Dualboilmaschine, da dann sowohl der Espresso, als auch die Milch jederzeit die beste Qualität erreichen und es keine technischen Probleme aufgrund von zu großer Hitze gibt.

Welche Ausstattung sollte eine gute Espressomaschine haben?

Die Antwort auf die Frage nach der Mindestausstattung einer guten Espresso-Maschine hängt vor allem davon ab, was Sie selbst von der Maschine erwarten, beziehungsweise wie viel Geld Sie ausgeben möchten. Zu den Funktionen und Bestandteilen, die mindestens vorhanden sein sollten, zählen:

  • verstellbares Mahlwerk (bei Vollautomaten)
  • ausreichender Druck (mindestens 16 bar)
  • großer Wasserbehälter (etwa 1,8 Liter)
  • Behälter für Kaffeebohnen (für etwa 250 g Bohnen)
  • Heißwasser- oder Wasserdampfdüse

Wenn Sie eine Espresso-Maschine kaufen möchten, die ausschließlich Espresso zubereiten soll, können Sie auf die Dampf- bzw. Heißwasserdüse verzichten. Für viele Liebhaber von Espresso genügt bereits eine Espressokanne, die über keinerlei technische Raffinessen verfügt und sich sehr leicht bedienen lässt, andere schwören auf eine Siebträgermaschine mit hohem Druck und dem selbst zu befüllenden Siebträger. Möchten Sie bei der Zubereitung eines Espresso möglichst wenig Arbeit haben, können Sie auch einen Espresso-Vollautomaten nutzen, bei dem alle wichtigen Komponenten integriert sind und den Sie mit einem Knopfdruck starten können. Solche Maschinen sind relativ kompakt und passen in fast jede Küche. Zu den Nachteilen dieser Vollautomaten zählt, dass Sie selbst relativ wenig zur Verbesserung des Brühergebnisses beitragen können, da viele Dinge schon voreingestellt sind und sich nicht immer im Nachhinein verändern lassen. Zudem sind Geräte mit ausgefeilter Technik natürlich anfälliger für Funktionsstörungen.

Welche Bohnen sollte man verwenden?

Eine spezielle Espressobohne gibt es nicht, auch der Espresso wird aus Kaffeebohnen zubereitet. Allerdings können Sie die Bohnen unterscheiden. Die weltweit am häufigsten angebaute und verwendete Bohne nennt sich Arabica (Coffea arabica). Sie hat einen niedrigen Koffeingehalt von maximal 1,7 Prozent sowie einen sehr weichen, aromatischen Geschmack mit wenig Bitterstoffen. Diese Sorte wird hauptsächlich im Hochland von Brasilien, Mexiko, Kolumbien sowie Zentralamerika angebaut. Die zweitwichtigste Kaffeesorte heißt Robusta (Coffea Canephora), ist im Tiefland zu finden und macht etwa 30 Prozent des weltweiten Anbaus aus. Diese Sorte hat mit maximal 4,5 Prozent einen deutlich höheren Gehalt an Koffein und wird in Ländern wie Vietnam, Indonesien, Indien, Brasilien sowie Uganda kultiviert. Die Kaffeesorten Liberica und Excelsa (Coffea liberica, Coffea excelsa) machen nur einen sehr kleinen Anteil des weltweit gehandelten Kaffees aus und gelten bei Experten als Exoten.

Da Arabica und Robusta jeweils eigene, geschmackliche Vorteile bieten, bevorzugen viele Espresso-Liebhaber eine Mischung aus beiden Sorten. Unter Experten gelten vor allem die Kaffeesorten aus dem Hochland als besonders hochwertig, was vor allem den guten Geschmackseigenschaften geschuldet ist. Ihr Anbau ist aber auch aufgrund des etwas komplizierten Klimas sehr viel schwieriger, wodurch sich natürlich auch der Preis erhöht. Wenn Sie sehr kräftigen Espresso bevorzugen, können Sie auf etwas dunkler geröstete Kaffeebohnen zurückgreifen, da diese aufgrund der längeren Röstzeit ein intensiveres Aroma besitzen. Für Espresso-Liebhaber mit einem empfindlichen Magen eignen sich Kaffeesorten mit einem niedrigen Säure- und Bitterstoffanteil, da diese sich negativ auf den Magen auswirken können. Letztlich ist es sinnvoll, verschiedene Mischungen auszuprobieren, bis Sie die Bohnensorte beziehungsweise Bohnenmischung gefunden haben, die Ihnen am besten schmeckt.

Wie sollte der Mahlgrad der Bohnen sein?

Es gibt verschiedene Ansichten von Kaffee-Experten, wenn es um den idealen Mahlgrad geht, mit dem Kaffeebohnen gemahlen werden sollten. Kaffee enthält bekanntlich mehr als 1000 verschiedene Aromen. Von diesen dürfen allerdings nur maximal 22 Prozent während der Espresso-Zubereitung herausgelöst und aktiviert werden. Es kann bei einem zu langen Brühvorgang zu einer Überextraktion kommen, bei der zu viele Bitterstoffe gelöst werden und den Espresso zu bitter machen. Ist der Brühvorgang hingegen zu kurz (Unterextraktion), schmeckt der Espresso viel zu fade. Hier kommt der Mahlgrad ins Spiel. Ist der Kaffe nämlich grob gemahlen (niedriger Mahlgrad), muss der Brühvorgang länger sein, wurde der Kaffee sehr fein gemahlen (hoher Mahlgrad), bedarf es einer kürzeren Brühzeit.

Da bereits gemahlener Kaffee relativ schnell seine Aromen verliert, ist ein jeweils frisch gemahlener Kaffee immer die bessere Wahl. Wenn Sie eine eigene Kaffeemühle erwerben, achten Sie darauf, dass sich der Mahlgrad verändern lässt. So können Sie für jede Zubereitung den optimalen Mahlgrad einstellen. Auch beim Mahlgrad ist es sinnvoll, auszuprobieren, welcher der für Sie am besten geeignete ist.

Welche Kaffeespezialitäten kann man mit Espresso herstellen?

Die Grundlage für Getränke wie Caffè latte, Latte Macciato, Espresso Macchiato oder Cappuccino ist natürlich der Espresso, der entsteht, wenn durch gemahlenes Kaffeepulver etwa 25 ml heißes Wasser gepresst werden. Dieser wird dann mit unterschiedlichen Mengen an aufgeschäumter oder erhitzter Milch angereichert, wodurch die genannten Mischgetränke entstehen. Beim Cappuccino ist das Mischverhältnis von Espresso, Milch und Milchschaum genau definiert. Im Idealfall besteht er aus jeweils einem Drittel Espresso lungo, heißer Milch und Milchschaum. Inzwischen werden auch gerne Kaffeespezialitäten auf Espresso-Basis getrunken, die mit unterschiedlichen Aromen in Form von Alkohol (z. B. Pharisäer, Caffè corretto, Irish Coffee) verfeinert werden. In Italien, vor allem in Turin, lohnt es sich, einen Bicerin zu trinken, eine Mischung aus Espresso, Trinkschokolade sowie Sahne.

Aber auch der Espresso selbst kann auf unterschiedliche Arten zubereitet werden. Es gibt beispielsweise den Espresso Doppio, also einen doppelten Espresso. Der Espresso lungo wird mit der doppelten Wassermenge zubereitet, ist also sozusagen ein verlängerter Espresso. Er ist im Geschmack natürlich milder. Unter einem Espresso ristretto hingegen versteht man einen Espresso, für dessen Zubereitung weniger Wasser verwendet wird, nämlich nur ungefähr 15 ml. Dadurch wird er geschmacklich intensiver als ein klassisch zubereiteter Espresso.

Fazit

Die richtige Espresso-Maschine zu finden, ist bei der wirklich großen Auswahl an unterschiedlichen Geräten mit jeweils eigenen Zubereitungsformen, Brühtechniken und sonstigen Funktionen nicht ganz einfach. Da es aber neben der Maschine auch auf die Kaffee-Sorte, den Härtegrad des verwendeten Wassers sowie Ihres Könnens ankommt, sollten Sie auf jeden Fall mit verschiedenartigen Geräten und mehreren Kaffee-Sorten experimentieren und sich von Fachpersonal beraten lassen, falls Sie alleine nicht weiterkommen. Auch ein Blick auf Vergleichsportale kann hier hilfreich sein. Es gibt ja regelmäßige Tests, bei denen verschiedene Espresso-Maschinen miteinander verglichen werden. Probieren Sie einfach aus, ob es eine Espressokanne, eine Handpresso-Maschine, ein Espresso-Vollautomat, eine Maschine für Kapseln bzw. Pads oder eine Siebträger-Maschine sein soll. Letztlich müssen Sie mit der Espresso-Maschine und dem Espresso, den sie zubereitet, zufrieden sein.

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Letzte Aktualisierung am 18.10.2018 um 09:01 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API